Diabetes und seine Komplikationen – kann die hyperbare Sauerstofftherapie helfen?

hyperbare Sauerstofftherapie und Diabetes

Diabetes mellitus ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit. Besonders gefährlich sind jedoch nicht nur die Blutzuckerwerte selbst, sondern die Folgeerkrankungen, die Diabetes mit sich bringt:

  • diabetische Polyneuropathie (Nervenschäden, Taubheitsgefühle, Schmerzen in Armen und Beinen)
  • schlecht heilende Wunden
  • diabetisches Fusssyndrom (chronische, schlecht heilende Geschwüre, die sogar zu Amputationen führen können)
  • Durchblutungsstörungen- erhöhte Anfälligkeit für Infektionen

Hier beginnt die Kraft der hyperbare Sauerstofftherapie (HBOT).

Unter erhöhtem Druck atmet der Patient reinen Sauerstoff ein. Das bewirkt:

  • eine deutlich verbesserte Sauerstoffversorgung des Gewebes, selbst in schlecht durchbluteten Regionen,
  • schnellere Wundheilung, da Sauerstoff für die Bildung von neuem Gewebe und Kollagen unverzichtbar ist,
  • Anregung der Angiogenese – Bildung neuer Blutgefässe,
  • Schmerzlinderung und Regeneration der Nerven bei Polyneuropathie,
  • Stärkung des Immunsystems, wodurch Infektionen schneller bekämpft werden.

HBOT und die Behandlung des diabetischen Fusses

Besonders beim diabetischen Fuss wird HBOT bereits international erfolgreich eingesetzt: Viele Patienten konnten Amputationen vermeiden, da sich die Durchblutung und Heilung ihrer chronischen Wunden deutlich verbesserte.

Die Sauerstofftherapie ersetzt keine klassische Diabetesbehandlung, sie ist jedoch eine sehr wirksame Unterstützung und verbessert die Lebensqualität spürbar.

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