Sauerstoff ist der Feind der Borrelien.
Borreliose (Lyme-Borreliose) ist eine Multiorganerkrankung, ausgelöst durch Spirochäten, die vor allem durch Zecken übertragen werden. Unbehandelt kann sie zu schweren Schäden in Gelenken, Sehnen, Nerven und im Gehirn führen – im schlimmsten Fall sogar lebensbedrohlich sein.
Die Bakterien besitzen eine Eigenschaft, die sie besonders gefährlich macht: Sie vertragen keinen Sauerstoff und verstecken sich daher in schlecht durchbluteten Körperregionen – tief im Gewebe, in Gelenken oder im Nervensystem.
Wie hilft die hyperbare Sauerstofftherapie (HBOT)?
Unter Bedingungen erhöhten Drucks atmet der Patient reinen Sauerstoff ein. Dadurch wird:
- bis zu viermal mehr Sauerstoff in das Blut und Gewebe transportiert,
- die Mikrozirkulation deutlich verbessert,
- Antibiotika können in Kombination mit Sauerstoff tiefer in befallenes Gewebe vordringen,
- Borrelien werden in ihrer Existenz massiv geschwächt oder abgetötet.
Viele Patienten berichten nach einer Behandlungsserie über eine Reduktion von Schmerzen, Entzündungen und neurologischen Beschwerden sowie eine deutliche Steigerung des Energielevels.
HBOT ersetzt keine Antibiotikatherapie, verstärkt aber deren Wirkung erheblich und eröffnet neue Chancen bei chronischer Borreliose mit Komplikationen.

