Long und post covid

HBOT als Therapieoption bei Post und Long Covid

Symptome bei Post und Long Covid

Der Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus ist sehr unterschiedlich. Während einige Infizierte keine Symptome zeigen oder die Infektion kaum bemerken, erkranken andere schwer. Bei einigen klingt die Krankheit schnell ab, andere leiden bis heute unter Spätfolgen und gesundheitlichen Problemen. In diesem Fall spricht man vom Long/Post-Covid-Syndrom. Über die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten dieser Folgeerkrankung ist bisher wenig bekannt.

Typische Symptome des Long/Post Covid-Syndroms sind neurologische Störungen wie chronische Erschöpfung und Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Gedächtnisprobleme. Die Betroffenen leiden häufig unter kognitiven Störungen und großer Kraftlosigkeit. Auch Atemnot, Übelkeit mit Erbrechen, Schwindel sowie Kopf- und Gliederschmerzen sind häufig ständige Begleiter.

Wie kann HBOT nach Covid Erkrankung helfen?

Die Rehabilitation nach einer Covid 19 Infektion ist ein langfristiger Prozess, der nicht nur Selbstdisziplin und Ausdauer des Patienten erfordert, sondern auch externe Hilfe. Eine Überdruckkammer kann dabei unterstützen. Dank ihr ist die Therapie nach einer Corona-Infektion viel einfacher und effektiver. Eine ausreichende Sauerstoffversorgung des Körpers ist besonders wichtig, da die Sauerstoffversorgung des Gewebes während der Krankheit oft gestört ist. Eine Rehabilitation in einer Überdruckkammer gibt dem Körper somit die notwendige Kraft für eine erfolgreiche Regeneration. Stammzellen werden zur mehrfachen Teilung angeregt und beschädigte Strukturen durch neue, gesunde ersetzt. Die Leistungsfähigkeit des Körpers steigt allmählich, und seine Immunität wird gestärkt. Die während der Krankheit belastete Lunge regeneriert sich und die Ateminsuffizienz lässt nach. Der Körper arbeitet effizienter und ist ruhiger. In einer Atmosphäre der Ruhe und Entspannung während des Eingriffs gewinnt der Kranke neue Kraft.

Erfahrungen von Post Covid Klienten

Viele Menschen, die nach einer überstandenen COVID-19-Erkrankung weiterhin mit langanhaltenden Beschwerden kämpfen, entscheiden sich bei uns für eine Therapie in der hyperbaren Sauerstoffkammer. Viele berichten, dass sich dadurch ihre kognitiven Fähigkeiten verbessern – insbesondere Gedächtnis, Konzentration und das Gefühl von Gleichgewicht.

Der Weg dorthin ist jedoch nicht immer einfach. Manche Klienten müssen die Therapie in Etappen durchführen, zum Beispiel 10 Sitzungen (ca. zwei Wochen), dann eine Pause von einem Monat und anschließend die nächste Serie. Nur wenigen gelingt es, z.B. 30 Sitzungen am Stück zu absolvieren.

Trotz dieser Herausforderungen zeigt sich bei der grossen Mehrheit nach einiger Zeit eine spürbare Verbesserung des Wohlbefindens und der Lebensqualität – ein wichtiger Schritt zurück in den Alltag.

Dieser vielversprechende Therapieansatz wird mittlerweile von vielen medizinischen Einrichtungen an Post und Long Covid Klienten angeboten:

Druckkammerzentrum Niedersachsen, Zentrum für Hyperbarmedizin Hamburg, Druckkammer Ludwigsburg, HBO Zentrum Euregio Aachen und andere

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